Aufgepasst
18. Juni, 2009 at 12:00 | In neu | 2 CommentsTags: Aufgepasst, Auto, Autounfall, Privat, Verrückt
Es geht weiter. Endlich, letztlich und auch überhaupt.
Eigentlich musste es ja auch so kommen, das haben sicher Viele bereits geahnt, gehofft oder befürchtet. Schließlich habe ich das Bloggen -auch trotz eigentlich fehlender Zeit und Lust- noch nie ganz lassen können.
So soll es nun also weiter gehen. Wie oft und in welchem Umfang ist noch nicht ganz klar, ich denke aber einmal wöchentlich oder häufiger sollten drin sein, wenn ich denn ersteinmal wieder ein wenig ins Rollen gekommen bin und über Kommentare, nichtssagende Statistiken und Anregungen noch zusätzlich angeschubst wurde.
Doch es gibt auch ein paar Veränderungen. So habe ich zum Beispieln die “alten” Artikel ins Archiv verschoben, sie vorerst einmal unsichtbar gemacht und auch das Kommentieren auf diese deaktiviert, da mich das Ausgraben uralter Leichen und das Zuspammen selbiger schon immer reichlich genervt haben.
Ob das jetzt für immer so bleibt kann und will ich allerdings noch nicht sagen. Und für besondere Auserwählte steige ich bei Interesse und auf gesonderten Kundenwunsch auch gerne ins Archiv und hole die verstaubten Ordner mit den Artikeln wieder individuell nach oben.
Doch um den Artikel jetzt nicht vollends zum “Ich bin wieder da und drücke mich mit dieser Nachricht gekonnt ums Schreiben” verkommen zu lassen, noch ein Anekdötchen zum Thema Aufgepasst im Straßenverkehr.
Das Autofahren gefährlich und für viele Menschen sicherlich auch intelektuell und motorisch überfordernd ist, war ja bereits hinlänglich bekannt.
Das aber auch das Einhalten einfachster Regeln wie Blinken, Vorfahrt, Sicherheitsabstand sowie das tunlichste Vermeiden des abrupten Rückwärtsfahrens aus unübersehbaren Einfahrten auf eine Hauptstraße für Manchen unüberwindbare menthale Probleme darstellen, musste ich in letzter Zeit entweder aktiv, passiv, live oder aber zumindest noch als Knallzeuge des Öfteren miterleben.
Und so wird es Manche -darunter zähle ich gewiss auch mich- sicher mit grimmiger Freude erfüllen, wenn ich berichten darf, dass es nun (endlich) auch den in unserem Landkreis bestens bekannten und gefürchteten rosafarbenen “Ich fahre Omas Clio”-Champion, dessen Selbstverständnis im Verhältnis zur Realität nicht immer ganz deckungsgleich verläuft, erwischt hat, auch wenn ich dieses Spektakel leider nicht selbst miterleben durfte.
Schade eigentlich, denn ich hätte mich wahrscheinlich spontan dazu entschlossen allen Beteiligten -gerne auch der Polizei- einen auf dieses freudige Ereignis hin auszugeben.
Bleibt nun nur noch zu hoffen, dass sich die Katastrophenfahrer aus dem Land der Autoerfinder und Pleitekaufhäuser auch weiterhin so tatkräftig gegenseitig und selbst dezimieren und sich ihrer fahrenden Grundlagen auch in Zukunft noch so wirtschaftsfördernd selbst berauben.
Maik
ein Päuschen
14. Mai, 2009 at 17:37 | In neu | 1 CommentWie ihr alle sicherlich gemerkt habt, ist aus dem Päuschen eine handfeste Pause geworden.
Doch nein, es liegt einmal nicht an meiner Faulheit oder Lustlosigkeit sondern im Moment einfach irgendwie an einer Art Blockade, an relativer Ideenlosigkeit und der schier endlosen Flut an langweiligen Idiotennachrichten, die ein Schreiben nicht wirklich wert sind.
Um mir aber die Möglichkeit zu erleichtern einfach wieder anzufangen und euch die Chance zu geben, das entweder zu forcieren oder aber lauthals “Nein” zu rufen und somit den Blog zu begraben gibt es nun eine kleine Umfrage, die denkbar einfach zu beantworten ist.
Ich bitte um rege Teilnahme und werde die Ergebnisse berücksichtigen. Danke für das Verständnis.
Maik
edit: Umfrage mit überwältigendem Ergebnis beendet. Danke
das Ende ist nah..
8. Mai, 2009 at 18:00 | In neu | 5 CommentsTags: Klarseher, Privat, Protektorat, Verrückt, Verschwörung, Verschwörungstheorien, Weltregierung
Das zumindest könnte man sich denken, wenn man in der bundesdeutschen Bloglandschaft einmal die verschiedenen, mittlerweile sicherlich hinreichend bekannten Verschwörungsseiten liest.
Da findet man dann nämlich die abenteuerlichsten geistigen Ergüsse von Leuten, die entweder einen Heidenspaß nebst einer blühenden Phantasie, oder aber wirklich gute Halluzinogene und ein schweres psychisches Problem haben.
Denn die Idee, dass harmlose Softwareentwickler geheime Militärsimulatoren für das Protektorat, die Weltregierung oder wer weiß wen herstellen ist nun wirklich spitze. Das ganze wird dann nur noch getoppt von der absurden Behauptung das Erdbebchen unter Deutschland vor ein paar Tagen sei in Wirklichkeit der Auftakt zum Krieg dieser Geheimorganisationen gewesen – genauso übrigens wie auch die alljährlichen Maikrawalle mittlerweile von diesen sagenumwobenen Bünden inszeniert werden, um im Hintergrund klammheimlich die Weltherrschaft an sich zu reißen.
Herrlich oder? Aber richtig interessant wird es erst, wenn man sich dann noch vor Augen führt, dass diese Menschen sogar Beweise für diese abstrusen Menthalausbrüche haben.
Verpixelte, grüngestochene „Nachtsichtaufnahmen“, paradox-verschrobene Vergrößerungen mit natürlich deutlichst erkennbaren Phantasiekonstellationen von hochmoderner (und geheimer) Militärtechnik im Einsatz jener Organisationen die in Wahrheit die Welt beherrschen. Ja, sogar zwischen Unter- und Oberwelt wird hier unterschieden und von Klonierung ist die Rede.
Und natürlich darf in so einer anständigen mysteriösen Verschwörung auch so ein bisschen Bibelcode aus dem Repertoire der Verschwörungsspinner dieser Welt nicht fehlen. Da werden dann einfach kurzerhand lustige Linien in die Bibel gekritzelt, Zahlenspielchen betrieben die selbstverfreilich immer auf fünf enden und schon sollte auch dem letzten Skeptiker alles klar sein.
Ja, es könnte einem schon Angst und Bange werden um die Zukunft dieser Welt, wenn man einmal genau bedenkt das all jene Menschen, die da noch so anonym ihre Lehren verbreiten, auch draußen einfach so rumlaufen und einem rein theoretisch jeden Tag begegnen könnten. Denn auf der Flucht wechseln sie natürlich in bester Agentenmanier aller 24h den Standort, oder das Heim, je nachdem wie man das auffassen will.
Doch Moment, denken wir nun doch einmal für ein Sekündchen daran, dass vielleicht auch nur ein Funken dieser grenzdebilen Gedankengänge eventuell ein Stückchen Wahrheit enthalten könnte. Dann, hmm, nein, das kann ich einfach nicht. Und selbst wenn dem wirklich so wäre, so würde das allein schon durch die dermaßen übersteigert-wahnsinnige Darstellung der Fakten und Beweise so ins Lächerliche verzerrt werden, dass die Warnung vor der Weltübernahme unweigerlich an jedem halbwegs intelligenten Deutschen verpuffen muss.
Wer sich aber nun endgültig selbst eine Meinung bilden möchte oder einfach einmal herzzerreißend ein paar Späßchen machen möchte mit der erschreckend großen Zahl der Anhänger jener abstrusen Theorien, dem empfehle ich wärmstens selbst einen Besuch auf den Seiten des Klarsehers und seiner Freunde sowie all jener, die wie ich, mittlerweile im Dienste des Verstandes –oder aber im Sinne eben jener geheimnisumwobenen Superweltbeherrscher-Vereine, je nachdem von welchem Standpunkt es sieht – mit mehr oder weniger überzeugenden Kommentaren versuchen zu retten, was noch zu retten ist. Einen Link dahin werden sie hier aber vergeblich suchen, denn erst einmal habe ich dann doch ein wenig Angst vor den herrschenden Männern in Schwarz und zweitens findet der Klarseher sowieso Sie und nicht umgekehrt.
In diesem Sinne wünsche ich also ab sofort viel Spaß mit den täglich neuesten Verschwörungen aus dieser skurrilen Welt. Denn es war ja irgendwie auch klar, dass zugegebenermaßen wirklich merkwürdige Dinge wie die Ereignisse in Roswell oder das altbewährte Kennedy-Attentat nicht ewig würden vorhalten konnten.
Maik
Armes Deutschland
6. Mai, 2009 at 17:16 | In neu | 15 CommentsTags: Annemarie, BVG, Deutschland, DSDS, Namen, Privat, Verrückt, Zensursula
Was ist nur los mit dem Land der Dichter und Denker? Sicher, heutzutage ist es längst zu dem der Doofen und Stänkerer verkommen, aber trotzdem ist es immer wieder erstaunlich, dass auch bei diesem ohnehin kaum noch vorhandenen Basisniveau, der Trend noch weiter noch unten zeigen kann.
So quälte sich das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gestern mit der immens wichtigen Frage, wie viel Nachnamen sich eine Bundesdeutsche so, rein rechtlich gesehen, auf das Türschild klöppeln darf.
Et voila, es sind zwei. Das ist ja mal gut zu wissen.
Meiner Meinung nach ist das auch völlig ausreichend. Ich selbst bin sogar –bescheiden wie ich eben bin- mit nur einem Nachnamen völlig zufrieden.
Doch wer meint, diese Lappalie würde nun so einfach wieder in jener Versenkung verschwinden, aus der sie einst gekrochen war, der hat natürlich weit gefehlt. In Dunkeldeutschland passiert schließlich nichts einfach so. Nun entbrennt stattdessen überall die Debatte worin sich der Staat eigentlich einmischen darf und worin nicht.
Doch Moment, halten wir uns nochmal kurz vor Augen worum es in diesem Fall eigentlich konkret ging. Um Nachnamen, genauer gesagt um den Einzelfall einer Dame, die meinte sie müsse auch nach der Hochzeit ihre Praxis unter ihrem eigenen Namen plus dem Doppelnamen des Mannes weiterführen.
Und daran hat ja grundsätzlich auch keiner etwas auszusetzen. Nur verbitten sich die Behörden eben, das sie dieses absurde und ellenlange Namenskonstrukt auch in offiziellen Eintragungen verwendet. Eine Entscheidung die ich jedenfalls durchaus nachvollziehen kann. Schließlich weiß ich auf die Schnelle jetzt zwar nicht auf welche Größe das Durchschnittsklingel- oder Briefkastenschild in Bundesdeutschland so genormt ist, aber ich schätze mal mehr als ein Dr. oder Dipl. Ing. plus Doppelnamen passt da jetzt schon nicht drauf.
Wie hätte das dann also in Zukunft funktionieren sollen? Anbauen? Norm ändern? Alle Hersteller verklagen?
Dann schon lieber ein fragwürdiges und durchaus bescheuertes Urteil, das wenigstens eine praktikable Entscheidung fällt und obendrein die dümmlichdeutsche Gesetzeslandschaft auch noch um eine zusätzliche Hirnrissigkeit bereichert. Schließlich darf einem in Zeiten der genormten Bananen und Gurken schließlich nichts mehr wirklich blöd vorkommen, oder?
Letztlich und endlich kommen wir nun noch zu den Frauen, die Deutschland in diesem Tagen bewegen. Und nein, es handelt sich dabei natürlich nicht um unsere Superkanzlerin Angi, die wie gewohnt in Krisenzeiten durch Abwesenheit und Unauffälligkeit zu glänzen weiß. Frei nach dem bewährten Motto: 70% wissen zwar nicht was sie tut, aber 2/3 sind vollkommen zufrieden mit ihrer Arbeit.
Nein, vielmehr geht es vor Allem um unsere SuperfamilienmehrfachmutterundAkademikerinministerin Ursula.
Die hat es sich ja bekanntlich zur Aufgabe gemacht die Kinderpornografie, koste es was es wolle, zu bekämpfen. Und weil das dann doch nicht ganz so einfach ist, wie es sich vielleicht anhört, dachte sie sich eben, dass man ja kurzerhand das Internet auch einfach ein bisschen zensieren könnte.
Klappt schließlich bei den Chinesen auch so super, warum dann nicht auch hierzulande. Klar, denn wenn man etwas schon nicht wirkungsvoll bekämpfen kann, so kann man es ja zumindest erst einmal für den Ottonormalbürger ausblenden. Das ist dann schließlich schon fast so, als gäbe es das nicht mehr.
Im Endeffekt nützt das zwar nichts und die wirklichen Täter lassen sich von ein paar bunten und bedrohlich wirkenden Stopseiten sicher nicht abschrecken, aber hey, keiner hat gesagt die Ursel könnte zaubern. Es ging schließlich nur darum zu zeigen, wir tun etwas, egal was. Und das tut sie ja nun wirklich, da kann Keiner etwas sagen. Dumm nur das dabei ab und an auch dieser feministischen Gleichberechtigungsgranate ein Fehlerchen unterläuft.
Wie neulich, als man dummerweise öffentlich nicht nur über Kinderpornografie sprach sondern nein, vielmehr kurzerhand sogar ein paar Dinge zeigte, die man wohl besser an dieser Stelle für sich behalten hätte. Jetzt hagelt es nämlich Strafanzeigen gegen Sie. Aber keine Sorge, auch das wird unsere Superursula -die von ihren Fans mittlerweile schon demütig Zensursula genannt wird- auch nicht davon abhalten können ihre göttliche Vision vom unsichtbaren Internetverbrechens durchzusetzen. An dieser Stelle dafür ein herzliches „Weiter so!“ von mir.
Last but not least kommen wir zum deutschen Fastsuperstar Annemarie. Ja, die ist wirklich zu bedauern. Nichts hat geholfen: Klagewelle, Ausziehen, Rumgiften, wieder Ausziehen, mit der Bild anbändeln, Ausziehen, Rumgiften, Jury beleidigen – all das hat (außer einem Spitzenimage) letztlich rein Garnichts gebracht.
Und dabei hatte sich unsere Annemarie doch so viel mehr angestrengt als die anderen.
Doch halt, jetzt wittern wir wieder Morgenluft. Denn, welch Skandal, es gab eine Panne.
Ein paar Stimmen wurden durch einen Ansagefehler vermutlich auf die falsche Seite gerechnet und das könnte letztlich ja heißen das –oh Gott- Annemarie vielleicht doch noch im Finale?
Nein. Der Supersender RTL ist natürlich über jeden Fehler erhaben, man hat ja für solche Fälle sogar auch einen eigenen Notar und damit ist das Ergebnis weiterhin rechtens.
Schade Annemarie, aber viel Glück bei gZsZ, 9live, BB oder wo immer es dich hin verschlagen wird. Nur bitte, nie wieder singen und ausziehen, bitte.
Maik
Veränderungen?
4. Mai, 2009 at 12:25 | In neu | Leave a CommentNach fast 6000 Besuchern und ein paar Jährchen auf WordPress ist es nun vielleicht an der Zeit für einige Änderungen.
Deshalb ist hier absofort der richtige Platz um Verbesserungen, Ergänzungen und Ideen loszuwerden.
U.A. ist auch eine Linksektion geplant, für die man sich gern noch anmelden darf. Bisher hat sich dafür bereits dieweltwieichsiesehe.wordpress.com qualifiziert.
Also, ich bitte um Ihre Ideen.
Feel free to comment.
Maik
Was nun?
3. Mai, 2009 at 19:06 | In neu | 9 CommentsTags: H1N1, Mexikogrippe, neue Grippe, Nordamerikagrippe, Privat, Schweinegrippe, Verrückt
Liebe Leserinnen und Leser,
lieber Klarseher,
liebe Verschwörungstheoretiker und Harcorechristen,
es ist vollbracht. die Schweinegrippe, äh, die neue Grippe oder ehm, naja wie auch immer man dieses tolle Virus jetzt nennen darf, scheint überstanden. Das Medieninteresse lässt langsam nach, die Massenhysterie legt sich immer mehr und der Mundschutzverkauf geht auch wieder zurück.
Endlich starren nun wieder alle Augen wie gebannt auf Opel und die anderen hochpotenten deutschen Spitzenunternehmen, die natürlich alle mehr als vital sind und einzig und Allein durch die Fehler der jeweils Anderen in die Krise geschlittert sind.
Doch so richtig wird auch diese Superwirtschaftskrise -nach der wir übrigens wohl alle immer noch reich genug sein dürften im Vergleich zum Rest der Welt- jenes Bedürfnis nach der Panik nicht stillen können, was tief in uns deutschen verwurzelt zu sein scheint.
Denn scheinbar wollen wir uns tief im Inneren ständig vor etwas fürchten, wir brauchen diese diffuse und omnipräsente Angst vor irgendeinem imaginären Hirngespinst, an dem sich unser gesamtes Interesse dann von den realen Problemen des Alltages ablenken kann.
Und früher war das ja auch noch einfach, da stand schließlich noch der böse kinderfressende Russe an der Ostgrenze, da wo auch die ganzen jämmerlichen trabbifahrenden Zonis so rumgurkten. Aber das hat sich mittlerweile ja leider erledigt. Zumindest wäre es dem ein oder anderen Politiker wohl lieber, man hätte die Mauer noch, denn wenn man einmal genau weiß wo der Feind ist, dann hat der Tag doch gleich viel mehr Struktur.
Jetzt muss diese riesige Lücke eben durch mehrere zeitgleiche Bedrohungen kompensiert werden. Da wären zum Einen natürlich nachwievor die Terrorangst, die „Mr. Danger“, unser „rolling thunder“ himself, jede Woche mindestens einmal schürt, der allgegenwärtige Krieg gegen den Terrorismus, die schon erwähnte Megakrise und jetzt natürlich auch die schreckliche Angst vor dem gepanschten Alkohol.
Ja, das ist wirklich schlimm, denn da treffen plötzlich zwei Urängste des Bundesdeutschen zusammen: die Angst betrogen zu werden und die noch größere Angst, jemand könnte ihm seinen geliebten Alkohol verwässern. Ich warte jedenfalls schon darauf, dass bald überall in den Supermärkten freiwillige Wachposten in den Regalen hocken und hauptberuflich Flaschen plombieren.
Zum anderen bedrücken natürlich nun auch die Trainersuche des FC-Bayern und der mögliche Wechsel des Super-Felix nach Schalke die Gemüter noch zusätzlich.
Und wenn das Alles immer noch nicht reicht, haben wir ja als Geheimwaffe immer noch die Amokpanik und die Killerspiele. Ja, wenn man sich das mal so überlegt und vor Augen hält wie viele potenzielle Killer hier jeden Tag einfach so durch das Land wandeln ohne hinter Schloss und Riegel zu sitzen, es könnte einem wirklich Angst und Bange werden.
Doch halt, zum Schluss nochmal kurz zurück zur Schweinegrippe, also zu dem Virus ohne politisch korrekten Namen.
Jetzt warnen die Superspezis nämlich schon vor den Mutationen, die, sofern sie jemals eintreten sollten, dann wirklich richtig gefährlich werden könnten.
Aber soweit ist es ja noch nicht und in der Zwischenzeit habe auch ich meine Verschwörungstheorie zur Supergrippe. Denn haben Sie Frau Schmidt, unsere Gesundheitsulla, in letzer Zeit schon einmal reden hören? Rein akustisch hat sie den Virus nämlich schon seit Jahren und mittlerweile ist vermutlich auch schon das ganze Parlament infiziert. Über die Symptome sprechen wir dann aber ein anderes Mal.
Maik
Auf der Suche…
30. April, 2009 at 11:38 | In neu | 5 CommentsTags: Mexikogrippe, Neologismen, Privat, Schweinegrippe, Todesgrippe, Verrückt
…nach dem passenden Namen für die Todesgrippe.
Ja wie soll man sie nun nennen, die weltzerstörende Superpandemie?
“Mexiko-Grippe” wäre unfair den Mexikanern gegenübern, “Schweinegrippe” hingegen ist widerum jetzt auch nicht wirklich gerecht, da ja die armen Tierchen nichts dafür können und es außerdem unzumutbar wäre Moslems oder Juden diese Krankheit aufzubürden.
Da kam plötzlich der Vorschlag den ganzen Spaß auf “Nordamerika-Grippe” zu taufen, nur dagegen haben verständlicherweise die Nordamerikaner etwas, weil beispielsweise gerade die Kanadier ja nun überhaupt nichts mit der ganzen Sache zu tun haben.
Unsere grandiose, hochkarätige und nur von Spitzenexperten besetze Regierung hingegen hatte nun die hinreißende Idee es einfach “neue Grippe” zu nennen, was nur dumm wäre, sollte uns in einem Jahr die nächste weltumspannende Superseuche bedrohen. Diese müsste man dann schließlich “allerneuste Grippe” oder “Grippe reloaded” taufen.
Ein paar weitere Vorschläge hat indes Robby auf seinem Streifzug durch die Weiten des Netzes im heise-Forum gefunden und es wäre wirklich sträflich, diese herrlichen Neologismen einfach nur als Kommentar versauern zu lassen:
-”Die Einschaltquoten-Steigerungsgrippe bzw. “die Verkaufzahlen-Steigerungsgrippe”
-”Die Regierung tut was-Grippe”
-”Die Menschheit sehnt sich nach einer Strafe Gottes-Grippe”
-”Vogelgrippe II – Jetzt sterben wir alle!”
-”Pandemia – Resurrection”
-”Flu – The birds strike back” bzw. nun die Fortsetzung “Flu2 – Revenge of the swine”
Aber auch ich habe noch ein paar Vorschläge, wie wäre es z.B. fernsehtauglich mit
-”Stirb langsam” wahlweise 1,2 oder 3 bzw. “jetzt erst recht”
Oder aber mit:
-„die Todesgrippe“,
-”die Krisengrippe”,
-„die Rache der Mastschweine“,
-„Sombreroseuche“,
-„die Grippe ohne Namen“,
-„the flue formerly known as swine-flue“,
-”flue-reloaded”,
-”die “ich bin harmlos aber niemand darf das erfahren” Grippe”,
-”die Paranoja-Grippe”,
-”die Grippe für Hypochonder”,
-”ich hab es immer gewusst-Grippe”…
Und dabei waren das nur die Ideen, die mir jetzt so auf die Schnelle einfielen, ich werde die Liste dann bei Gelegenheit noch weiter ergänzen.
Für pro7 wäre indes langsam auch eine Filmidee a la “Grippealarm in Deutschland“ fällig, danach könnte der Froop-Aiman nahtlos mit einer Sondersendung anschließen.
Maik
Die Todesgrippe
29. April, 2009 at 10:22 | In neu | 5 CommentsTags: Mexikanische Grippe, Panikmache, Privat, Schweinegrippe, Verrückt
Was für eine Überschrift. Plakativ, bedrohlich, einfach. Zwar nicht wirklich wahr, aber immerhin, die Besucherzahlen sollte es freuen.
Was ich nun damit meine? Ja, die mexikanische Grippe, also die, die man ehemals noch als Schweinegrippe bezeichnete und die ja jetzt die Pandemie des Jahrhunderts wird, wenn man manchen Katastrophensendern und Radiostationen so glauben mag.
Schließlich ist sie plötzlich überall. Gut, das mag auch einfach nur an den Reisenden und am ungehemmten Flugverkehr liegen, aber was hat schon gesunder Menschenverstand mit einer ordentlichen Massenhysterie zu tun.
Und tödlich ist sie ja außerdem, oder? Ja, bisher nur in Mexiko, hierzulande verlaufen die Fälle wohl eher glimpflich und das Sterben in Mexiko könnte man mit etwas nachdenken wohl durchaus auch auf ein desolates Gesundheitssystem und auf die normale Grippesaison, die in Nordamerika immer noch wütet zurückzuführen, aber egal.
Schließlich haben wir ja immer noch Experten, Krisensitzungen und Sondernachrichten, die uns ständig auf die immense Gefahr und die elementare Bedrohung unserer Leben hinweist. Doch Moment, was sagten die führenden Immunologen und Panikschürer heute in ihrer Pressekonferenz, wenn man einmal genau jeden Halbsatz mithört?
Die Zahl der Toten, die auf die neue Supergrippe zurückzuführen sind, sei bisher immer weiter nach unten korrigiert worden. Bisher spricht man selbst in Mexiko nur noch von sieben gesicherten Fällen, da es wohl doch nicht so einfach ist, die „normalen“ Grippetoten – in Deutschland pro Jahr immerhin mindestens mehrere Tausend- von denen mit dem neuen Grippeerreger zu unterscheiden.
Na hui, bloß gut, dass die Mexiko-Grippe sich offenbar so sprunghaft und tödlich verbreitet wie seinerseits SARS. Was das kennen Sie nicht mehr? Egal, das war auch einmal so eine tödliche Gefahr für die Menschheit in der so mancher entweder die Apokalypse oder die Biowaffengefahr der Terroristen sah.
Doch was soll´s, selbst wenn sich am Ende der Woche langsam bewahrheiten sollte, was russische Experten jetzt schon sagen und was auch die Süddeutsche hier schreibt, nämlich das alles doch nur halb so wild ist wie befürchtet, so hat man immerhin mal wieder ordentlich Panik geschürt, von den echten Problemen unserer Zeit abgelenkt, den Schutzmaskenverkauf angekurbelt und Verschwörungstheoretikern, gerade auch in anderen führenden deutschen Weblogs gehörigen Vorschub geleistet.
Was da schon alles zu hören war, von Weltkriegsvorbereitungen über das forcierte Massensterben zum Wirtschaftsankurbeln bis hin zum staatlichen tödlichen Impfzwang oder Gottes später Rache an der Menschheit. Herrlich, wenn einem nicht manchmal bei so viel Stumpfsinnigkeit und vor Allem der großen Zahl der Anhänger angst und bange werden könnte.
Aber einen Tipp habe ich dann doch noch für alle Grippefans.
Sollten Sie die große Langeweile verspüren und die allgemeine Hysterie auch in ihrem Ort noch ein wenig schüren wollen, einfach den Sombrero aufgesetzt, ein bisschen Husten, dreckiges Taschentuch ins Gesicht gehalten und jedem, der es nicht hören will die Geschichte vom gestrigen Mexiko-Rückflug erzählt. Sie werden sich wundern, wie viel Spaß das allen Beteiligten macht.
Maik
Bye Bye…
27. April, 2009 at 17:38 | In neu | Leave a CommentTags: FC-Bayern, Klinsi, Privat, Verrückt
Klinsi…
Es ist soweit. Natürlich war es abzusehen, aber mit welch herzloser Kälte und Schnelligkeit der Ulli mit dem roten Kopf, der Kaiser und der Kalle den grinsenden Strahlemann aus dem sonnigen Florida dann abserviert haben, war schon hart mitanzusehen.
Sicher, die Mannschaft spielte in der letzten Zeit furchtbaren Mist zusammen und sah, gerade gegen die Topgegner wie Barcelona, einfach nur noch furchtbar aus, aber lag das wirklich an Jürgen, dem Revoluzzer von der Säbener Straße?
“Jeden Tag jeden Spieler ein Stück besser machen”. Das war seine selbstauferlegte Philosophie, die so oft missverstanden und missdeutet wurde und ihm schließlich zum Verhängnis wurde. Unser Grinseklinsi, der alte WM-Held, musste sich in den letzten 300 Tagen wahrlich allerhand Spott anhören, gerade auch wegen dieses Vorsatzes.
Doch ist es nicht vielmehr das Ziel eines jeden Menschen jeden Tag ein Stückchen besser zu werden, egal was er tut? Waren es nicht vielmehr die gelangweilten Spieler a la “ich bin dann Mal weg”-Poldi oder “ich will eigentlich weg”-Ribery, die den mangelnden Willen zum Erfolg aufbrachten? Und war es, im Nachhinein betrachtet, wirklich hilfreich von Seiten des allwissenden Supervorstandes der Bayern dem Klinsi so gar keine Transfers zuzugestehen?
Da entpuppte sich plötzlich der vor der Saison noch als Nationalmannschaftskandidat hochumjubelte Rensing als Fliegenfänger und auch das undurchdringliche Abwehrbollwerk des FC verkam im Laufe der Zeit immer mehr zum Kasperle-Theater. Ganz zu Schweigen vom Dreigestirn der Superstürmer, die plötzlich der Reihe nach umkippten und ausgerechnet den so offensiv auftrumpfenden FCB zum Sturmstummel machten. Vorbei war es also recht schnell mit “jeden Tag ein Stück besser”.
Im Gegenteil, man wäre wohl froh gewesen, hätten die Jungs wenigstens zu ihrer Grundform zurückgefunden, doch auch das gelang dem Jürgen nicht mehr, obwohl er schnell zum bewährten Hitzfeld-System zurückruderte.
Letztlich waren aber wohl die Lustlosigkeit zur Veränderung aller Beteiligten in Vorstand und Mannschaft und die offene Unzufriedenheit mit dem neuen Trainer die Hauptargumente. Man wollte einfach keinen Klinsi bei den Bayern, der so Vieles so schnell, so anders machen wollte.
Schließlich ist das ja auch wirklich affig mit dem acht Stunden Tag und dem Umhergerenne am Bindfaden, sind ja schließlich keine Hampelmänner. Und one touch-Fußball, den spielen eh nur die Anderen, zum Beispiel die bösen und leider Gottes erfolgreichen Engländer, aber die haben ja auch viel mehr Geld und sind nur deshalb besser.
Nein, es durfte einfach nichts werden, denn die Bayern sind perfekt, immer im Recht und neben der katholischen Kirche die letzte große konservative Kraft in Europa.
Da wundert es auch nicht wirklich das es jetzt ausgerechnet der alte Hase Heynckes richten soll bei den Bayern. Na, wenn das nicht mal back to the roots ist. Der war schließlich schon mal da, Anfang der 90er.
Und damals war an solche Späße wie Pools, Buddhas und “chillout-areas” überhaupt noch nicht zu denken. Da herrschte sozusagen noch Zucht und Ordnung. Nur warum man, gerade auch vor diesem Hintergrund, den damals erfolgreichen und vielleicht baldigen deutschen Meister, der heutzutage von seinen Freunden auch gern “Quälix” genannt wird, förmlich verjagt hat, wird wohl jetzt selbst dem Trio-infernale, dem Franz, dem Ulli und dem Karl-Heinz ein Rätsel sein.
Maik
Denglisch
26. April, 2009 at 12:08 | In neu | 2 CommentsTags: Denglisch, Privat, SAP, Verrückt
Damit auch am Wochenende wenigstens ein Beitrag diesen Blog ziert heute nocheinmal ein kleineres Schmankerl aus der beliebten Kategorie der Videofundstücke.
Diesmal Denglisch. Ein Phänomen das nicht nur bei der SAP und anderen IT-Unternehmen auftaucht, sondern mittlerweile den ganzen Alltag beherrscht. Es gibt schließlich heutzutage nur noch “hotlines”, “info-points”, “service-center” und “support”, egal wo man hinsieht.
Und dabei sind das nur ein paar Beispiele, die Spitze des Eisbers sozusagen. Aber um wie gewohnt in allen Dingen etwas Positives zu sehen: Immerhin ist diese traurige Entwicklung zumindest perfekt für gelangweilte Studenten und Zuhörer, deren “bullshit-Bingo” dadurch unendlich erleichtert und bereichert werden dürfte, nicht wahr?
Besser wird freilich dadurch gerade im Service (kleiner Scherz am Rande) absolut nichts, aber hey, wer erwartet das schon noch?
Einen schönen Sonntag noch.
Maik
P.S. ein späterer Edit dieses Posts ist nicht ausgeschlossen, im Gegenteil, eher sogar wahrscheinlich.
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