die globale Erwärmung

20. April, 2009 at 11:41 | In neu | Leave a Comment
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Ich weiß, ich hatte in den älteren Blogs bereits ein paar Beiträge zu meiner Sicht der globalen Erwärmung geschrieben, aber ein so wichtiges Thema kann man eigentlich nicht zu häufig erwähnen, oder?

Und wo wir gerade schon davon sprechen: Wo ist Sie eigentlich hin, die globale Erwärmung?

In Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise scheint es plötzlich wieder völlig egal zu sein, wie es unserem Planeten geht. Nichts mehr mit „Licht und Hirn-aus“ feat. Mr. Abdallah, kein verordnetes Schleifen von unschuldigen Schülern in Al, nachdem ich nicht Präsident werden durfte rette ich eben die Welt, Gores Film.

Nein, plötzlich sinken sogar die Benzin-, Gas- und Strompreise wieder, obwohl es die entsprechenden Ressourcen ja angeblich schon in Kürze überhaupt nicht mehr gibt.

Klingt ein wenig wie verkehrte Welt oder? Da konzentrieren wir uns mit allen Anstrengungen auf diese unwichtige Wirtschaftskrise, obwohl uns eigentlich der unmittelbare Weltuntergang droht?

Nicht ganz, glaubt man diesem Filmchen:

Und bevor jetzt sofort wieder Stimmen aus der Tiefe der Wälder oder des Internets laut werden, die mich für das bloße Erwähnen dieses Streifens am liebsten kompostieren würden: Ja, ich weiß, dass dieser Film umstritten ist. Angeblich ist er ja sogar ausgerechnet von den bösen Ölmultis und den anderen Klimafeinden gesponsert. Aber ich dachte mir einfach, dass es gerade nach dem letzten superheißen Winter, den wir bekanntlich alle im Freibad verbracht haben, mal wieder Zeit wäre, der Welt eine etwas andere Sichtweise zu präsentieren.

Doch wer schwindelt nun? Die bösen Ölmultis und Großkonzerne oder die selbsternannten Weltenretter a la Al Gore und die ökosandaletten-tragenden Bäumeumarmer?
Hat der Mensch nun einen Einfluss aufs Klima und wenn ja, wie groß ist der wirklich? Wie schädlich ist CO2 wirklich, gerade auch im Vergleich zum Klimakiller Methan? Aus wie viel mehr Co2 in der Atmosphäre resultieren wie viel Grad mehr? Und vor allem: hat es wirklich Sinn das Auto zu verscheuern oder auf ein paar Runden um den Block zu verzichten, wenn mehr als 1/3 des Co2-Außstoßes allein aus der Brandrodung resultiert, die im Gegenzug eher zu als abnimmt? Sollte man stattdessen nicht lieber Kühe massenhaft zustöpseln?

Fakt ist, hinter jeder dieser Theorien, egal ob pro oder kontra Klimawandel, steckt eine Industrie. Egal ob Solaranlagenhersteller, Windrädcheningenieure oder Öl-und Gaskonzerne, alle profitieren entweder von der Einen oder von der anderen Sache.

Und dabei leugne ich keineswegs, dass es einen Anstieg von Temperaturen und eine Veränderung des Klimas gibt, nur hätte ich eben gern genau gewusst, wie viel Verantwortung ich daran trage. Schließlich gab es schon immer in der Erdgeschichte, gerade auch im Mittelalter, Zeiten, die von höheren Temperaturen geprägt waren und das lag sicher nicht am durch Menschen produzierten Co2.

Doch Fakt ist eben auch, dass wenn Sie heutzutage etwas Spannendes erforschen oder Publizieren wollen, der Klimawandel ein prima Zugpferd ist, schließlich ist dann Aufmerksamkeit garantiert. Am Besten Sie nehmen sich gleich noch die supersüßen Eisbären als Forschungsobjekte, denn diese hauptberuflichen Robbenkiller wirken auf den Bildschirmen immer so schön. Und es gibt auch noch richtig viele von denen, heutzutage sogar noch mehr als vor 50 Jahren, also ist es auch keine ganz so anstrengende Suche.
Dabei ist es dann auch nur ein lästiger und vernachlässigbarer Fakt am Rande, dass eine Erwärmung und damit ein Verkleinern der Eisfläche den Bären eher Nützen als Schaden würde, denn schließlich würden dann auch die Wege zwischen Beute und Jäger immer kleiner und es wüchse auch am Pol endlich zusammen, was zusammen gehört.

Ich halte es jedenfalls auch weiterhin immer noch für suspekt, dass es den hochintelligenten Experten zwar nicht gelingen will für unseren Kreis das Wetter des nächsten Tages relativ genau vorherzusagen, Sie aber andererseits genauestens wissen wollen, wie warm es hier in 100 oder gar 1000 Jahren wird. Und das, obwohl wir alle ganz interessiert „the day after tomorrow“ gesehen haben und daher wissen, dass jede Erwärmung zumindest für uns Bewohner der Nordhalbkugel unweigerlich in die nächste Eiszeit führen würde.

Am besten schließe ich nun aber mit Dieter Nuhr, der ebenfalls einen ganz eigenen Bezug zum Thema Natur und Klima hat. Frei nach dem Motto: Der Natur ist das alles doch völlig egal.

Maik

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