Bye Bye…

27. April, 2009 at 17:38 | In neu | Leave a Comment
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Klinsi…

Es ist soweit. Natürlich war es abzusehen, aber mit welch herzloser Kälte und Schnelligkeit der Ulli mit dem roten Kopf, der Kaiser und der Kalle den grinsenden Strahlemann aus dem sonnigen Florida dann abserviert haben, war schon hart mitanzusehen.

Sicher, die Mannschaft spielte in der letzten Zeit furchtbaren Mist zusammen und sah, gerade gegen die Topgegner wie Barcelona, einfach nur noch furchtbar aus, aber lag das wirklich an Jürgen, dem Revoluzzer von der Säbener Straße?

„Jeden Tag jeden Spieler ein Stück besser machen“. Das war seine selbstauferlegte Philosophie, die so oft missverstanden und missdeutet wurde und ihm schließlich zum Verhängnis wurde. Unser Grinseklinsi, der alte WM-Held, musste sich in den letzten 300 Tagen wahrlich allerhand Spott anhören, gerade auch wegen dieses Vorsatzes.

Doch ist es nicht vielmehr das Ziel eines jeden Menschen jeden Tag ein Stückchen besser zu werden, egal was er tut? Waren es nicht vielmehr die gelangweilten Spieler a la „ich bin dann Mal weg“-Poldi oder „ich will eigentlich weg“-Ribery, die den mangelnden Willen zum Erfolg aufbrachten? Und war es, im Nachhinein betrachtet, wirklich hilfreich von Seiten des allwissenden Supervorstandes der Bayern dem Klinsi so gar keine Transfers zuzugestehen?

Da entpuppte sich plötzlich der vor der Saison noch als Nationalmannschaftskandidat hochumjubelte Rensing als Fliegenfänger und auch das undurchdringliche Abwehrbollwerk des FC verkam im Laufe der Zeit immer mehr zum Kasperle-Theater. Ganz zu Schweigen vom Dreigestirn der Superstürmer, die plötzlich der Reihe nach umkippten und ausgerechnet den so offensiv auftrumpfenden FCB zum Sturmstummel machten. Vorbei war es also recht schnell mit „jeden Tag ein Stück besser“.

Im Gegenteil, man wäre wohl froh gewesen, hätten die Jungs wenigstens zu ihrer Grundform zurückgefunden, doch auch das gelang dem Jürgen nicht mehr, obwohl er schnell zum bewährten Hitzfeld-System zurückruderte.

Letztlich waren aber wohl die Lustlosigkeit zur Veränderung aller Beteiligten in Vorstand und Mannschaft und die offene Unzufriedenheit mit dem neuen Trainer die Hauptargumente. Man wollte einfach keinen Klinsi bei den Bayern, der so Vieles so schnell, so anders machen wollte.

Schließlich ist das ja auch wirklich affig mit dem acht Stunden Tag und dem Umhergerenne am Bindfaden, sind ja schließlich keine Hampelmänner. Und one touch-Fußball, den spielen eh nur die Anderen, zum Beispiel die bösen und leider Gottes erfolgreichen Engländer, aber die haben ja auch viel mehr Geld und sind nur deshalb besser.

Nein, es durfte einfach nichts werden, denn die Bayern sind perfekt, immer im Recht und neben der katholischen Kirche die letzte große konservative Kraft in Europa.

Da wundert es auch nicht wirklich das es jetzt ausgerechnet der alte Hase Heynckes richten soll bei den Bayern. Na, wenn das nicht mal back to the roots ist. Der war schließlich schon mal da, Anfang der 90er.

Und damals war an solche Späße wie Pools, Buddhas und „chillout-areas“ überhaupt noch nicht zu denken. Da herrschte sozusagen noch Zucht und Ordnung. Nur warum man, gerade auch vor diesem Hintergrund, den damals erfolgreichen und vielleicht baldigen deutschen Meister, der heutzutage von seinen Freunden auch gern „Quälix“ genannt wird, förmlich verjagt hat, wird wohl jetzt selbst dem Trio-infernale, dem Franz, dem Ulli und dem Karl-Heinz ein Rätsel sein.

Maik

Denglisch

26. April, 2009 at 12:08 | In neu | 2 Comments
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Damit auch am Wochenende wenigstens ein Beitrag diesen Blog ziert heute nocheinmal ein kleineres Schmankerl aus der beliebten Kategorie der Videofundstücke.

Diesmal Denglisch. Ein Phänomen das nicht nur bei der SAP und anderen IT-Unternehmen auftaucht, sondern mittlerweile den ganzen Alltag beherrscht. Es gibt schließlich heutzutage nur noch „hotlines“, „info-points“, „service-center“ und „support“, egal wo man hinsieht.

Und dabei sind das nur ein paar Beispiele, die Spitze des Eisbers sozusagen. Aber um wie gewohnt in allen Dingen etwas Positives zu sehen: Immerhin ist diese traurige Entwicklung zumindest perfekt für gelangweilte Studenten und Zuhörer, deren „bullshit-Bingo“ dadurch unendlich erleichtert und bereichert werden dürfte, nicht wahr?

Besser wird freilich dadurch gerade im Service (kleiner Scherz am Rande) absolut nichts, aber hey, wer erwartet das schon noch?

Einen schönen Sonntag noch.

Maik

P.S. ein späterer Edit dieses Posts ist nicht ausgeschlossen, im Gegenteil, eher sogar wahrscheinlich.

Pleiten, Pech und Pannen.

22. April, 2009 at 16:31 | In neu | Leave a Comment
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Was war das gestern nur für ein lustiger Tag. Zumindest für alle, die nicht gerade beruflich auf ein Handy im T-Mobile Netz angewiesen sind.

Denn ab 16:00 Uhr herrschte gestern im D1-Netz wortwörtlich Funkstille. Schuld daran war offenbar ein kleiner Softwarefehler in einem System, welches T-Mobile im besten Teleschlumpfdeutsch einfach und verständlich als „Homelocationregister“ bezeichnet. In diesem System, welches es merkwürdigerweise scheinbar nicht wert ist redundant angelegt zu sein, werden Sim-Karten die entsprechenden Nummern zugeordnet.

Doch was macht das schon, schließlich haben die Techniker das Problem ja schnell erkannt, bereits gegen 19:00 Uhr die entsprechenden Systeme zurückgesetzt und ab 22:00 Uhr lief dann auch wieder alles rund. Bis dahin hörten die zufriedenen 40 Millionen T-Mobile Kunden einfach eine computergestützte Frauenstimme vom Band, die ihnen freundlich aber bestimmt Folgendes mitteilte: „Dieser Anschluss ist aus technischen Gründen vorübergehend nicht erreichbar. Bitte rufen sie später wieder an.“

Später ist schließlich relativ, gerade bei den Männern in Magenta. Das können dann gut und gerne eben auch mal über sechs Stunden werden. Dieses Phänomen kennen auch viele Frauen von ihren Männern, die ebenfalls häufig sagen sie würden die Arbeit einfach später machen, sie bringen den Müll dann einfach später runter oder wären später gleich wieder da.

Eigentlich kann man da sogar noch froh sein, denn jeder der die freundlichen Teledeppen auch nur ein Einziges Mal selbst erlebt hat weiß, wäre stattdessen der berühmte Satz zu hören gewesen: „Wir tun, was wir können.“ – man würde wahrscheinlich noch Monate auf eine erfolgreiche Verbindung warten.

Und wer sich jetzt nicht ganz zu Unrecht als T-Mobile Kunde ein wenig unzufrieden fühlt, für den habe ich noch eine gute und versöhnliche Nachricht zum Schluss. Als Kunde hat man gegen diese Form der Extrempanne nämlich überhaupt keine Handhabe, geschickten und kleingedruckten AGBs sei Dank.

Doch als wäre eine Datenpanne bei einem Spitzelunternehmen nicht schon genug für einen Durchschnittsdienstag, gab es noch so eine Situation der ganz besonderen Art. Diesmal bei den Profis des US-Verteidigungsministeriums.

Denen sind nämlich glatt einmal ein paar Terabyte durchaus brisanter Daten ihres neuen hochmodernen und ebenso geheimen Überfliegers, des sogenannten „Joint Strike Fighters“, gestohlen worden.

Von wem? Ja das ist eine gute Frage. Vielleicht ja von den bösen Chinesen, aber so genau hat da in den paar Minuten, die das runterladen der Daten gedauert hat, auch keiner drauf geachtet. Wahrscheinlich starrten stattdessen alle wie gebannt auf einen sich unaufhaltsam nach rechts schiebenden Downloadbalken, schließlich erlebt man sowas ja auch nicht alle Tage.

Und dabei kostet das Projekt ja nur läppische 300 Milliarden US-Dollar, da lohnt es sich offenbar nichtmal besonders umfangreiche Sicherungsmaßnahmen zu treffen. Wahrscheinlich verrichten da stattdessen noch immer tapfer ein paar ungepatchte Win-98 Rechner ihren Dienst.

Das Verlorengehen von mehr oder weniger geheimen Daten ist für die Amerikaner dabei auch gar kein so neues Problem, wie eine ganz andere Erfahrung der US-Navy zeigt.
Die kämpft nämlich zurzeit nicht nur mit Piraten, Terroristen und Co., sondern vor Allem auch mit brasilianischen Bastlern.

Die haben dummerweise schon vor knapp zehn Jahren herausgefunden, dass sich auf einfachste Weise ein gewöhnliches Funkgerät mittels handgewickelter Spulen und anderen Pfennigartikeln so umbauen lässt, dass es im Frequenzbereich jenes Kommunikations-Satellitennetzes senden kann, das eigentlich der US-Marine vorbehalten sein sollte.
Es eignet sich dabei sogar so gut für den häuslichen Gebrauch, dass es mittlerweile von unzähligen und verschiedensten Gruppen benutzt wird, egal ob Drogendealer, LKW-Fahrer oder Amateurfunker. Und das ist auch kein Wunder, schließlich ist der Handy-Empfang – auch ganz ohne T-Mobile-Probleme- im Amazonas nicht gerade überragend und da muss sich der gescheite Brasilianer eben selbst zu helfen wissen.

Dumm gelaufen könnte man sagen, schließlich konnte in den 70ern ja auch Keiner ahnen, dass man für ein militärisch genutztes Funknetz eine Verschlüsselung brauchen könnte, oder?

Nun wundert sich so mancher US-Soldat jedenfalls bestimmt des Öfteren, dass er aus seinem Funkgerät fremdartige portugiesische Klänge zu hören bekommt. Doch das ist immerhin besser als Garnichts, da werden mir T-Mobile Kunden sicher zustimmen.

Maik

die globale Erwärmung

20. April, 2009 at 11:41 | In neu | Leave a Comment
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Ich weiß, ich hatte in den älteren Blogs bereits ein paar Beiträge zu meiner Sicht der globalen Erwärmung geschrieben, aber ein so wichtiges Thema kann man eigentlich nicht zu häufig erwähnen, oder?

Und wo wir gerade schon davon sprechen: Wo ist Sie eigentlich hin, die globale Erwärmung?

In Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise scheint es plötzlich wieder völlig egal zu sein, wie es unserem Planeten geht. Nichts mehr mit „Licht und Hirn-aus“ feat. Mr. Abdallah, kein verordnetes Schleifen von unschuldigen Schülern in Al, nachdem ich nicht Präsident werden durfte rette ich eben die Welt, Gores Film.

Nein, plötzlich sinken sogar die Benzin-, Gas- und Strompreise wieder, obwohl es die entsprechenden Ressourcen ja angeblich schon in Kürze überhaupt nicht mehr gibt.

Klingt ein wenig wie verkehrte Welt oder? Da konzentrieren wir uns mit allen Anstrengungen auf diese unwichtige Wirtschaftskrise, obwohl uns eigentlich der unmittelbare Weltuntergang droht?

Nicht ganz, glaubt man diesem Filmchen:

Und bevor jetzt sofort wieder Stimmen aus der Tiefe der Wälder oder des Internets laut werden, die mich für das bloße Erwähnen dieses Streifens am liebsten kompostieren würden: Ja, ich weiß, dass dieser Film umstritten ist. Angeblich ist er ja sogar ausgerechnet von den bösen Ölmultis und den anderen Klimafeinden gesponsert. Aber ich dachte mir einfach, dass es gerade nach dem letzten superheißen Winter, den wir bekanntlich alle im Freibad verbracht haben, mal wieder Zeit wäre, der Welt eine etwas andere Sichtweise zu präsentieren.

Doch wer schwindelt nun? Die bösen Ölmultis und Großkonzerne oder die selbsternannten Weltenretter a la Al Gore und die ökosandaletten-tragenden Bäumeumarmer?
Hat der Mensch nun einen Einfluss aufs Klima und wenn ja, wie groß ist der wirklich? Wie schädlich ist CO2 wirklich, gerade auch im Vergleich zum Klimakiller Methan? Aus wie viel mehr Co2 in der Atmosphäre resultieren wie viel Grad mehr? Und vor allem: hat es wirklich Sinn das Auto zu verscheuern oder auf ein paar Runden um den Block zu verzichten, wenn mehr als 1/3 des Co2-Außstoßes allein aus der Brandrodung resultiert, die im Gegenzug eher zu als abnimmt? Sollte man stattdessen nicht lieber Kühe massenhaft zustöpseln?

Fakt ist, hinter jeder dieser Theorien, egal ob pro oder kontra Klimawandel, steckt eine Industrie. Egal ob Solaranlagenhersteller, Windrädcheningenieure oder Öl-und Gaskonzerne, alle profitieren entweder von der Einen oder von der anderen Sache.

Und dabei leugne ich keineswegs, dass es einen Anstieg von Temperaturen und eine Veränderung des Klimas gibt, nur hätte ich eben gern genau gewusst, wie viel Verantwortung ich daran trage. Schließlich gab es schon immer in der Erdgeschichte, gerade auch im Mittelalter, Zeiten, die von höheren Temperaturen geprägt waren und das lag sicher nicht am durch Menschen produzierten Co2.

Doch Fakt ist eben auch, dass wenn Sie heutzutage etwas Spannendes erforschen oder Publizieren wollen, der Klimawandel ein prima Zugpferd ist, schließlich ist dann Aufmerksamkeit garantiert. Am Besten Sie nehmen sich gleich noch die supersüßen Eisbären als Forschungsobjekte, denn diese hauptberuflichen Robbenkiller wirken auf den Bildschirmen immer so schön. Und es gibt auch noch richtig viele von denen, heutzutage sogar noch mehr als vor 50 Jahren, also ist es auch keine ganz so anstrengende Suche.
Dabei ist es dann auch nur ein lästiger und vernachlässigbarer Fakt am Rande, dass eine Erwärmung und damit ein Verkleinern der Eisfläche den Bären eher Nützen als Schaden würde, denn schließlich würden dann auch die Wege zwischen Beute und Jäger immer kleiner und es wüchse auch am Pol endlich zusammen, was zusammen gehört.

Ich halte es jedenfalls auch weiterhin immer noch für suspekt, dass es den hochintelligenten Experten zwar nicht gelingen will für unseren Kreis das Wetter des nächsten Tages relativ genau vorherzusagen, Sie aber andererseits genauestens wissen wollen, wie warm es hier in 100 oder gar 1000 Jahren wird. Und das, obwohl wir alle ganz interessiert „the day after tomorrow“ gesehen haben und daher wissen, dass jede Erwärmung zumindest für uns Bewohner der Nordhalbkugel unweigerlich in die nächste Eiszeit führen würde.

Am besten schließe ich nun aber mit Dieter Nuhr, der ebenfalls einen ganz eigenen Bezug zum Thema Natur und Klima hat. Frei nach dem Motto: Der Natur ist das alles doch völlig egal.

Maik

D-Promis

18. April, 2009 at 13:03 | In neu | 2 Comments
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Es gibt Menschen, von denen weiß man überhaupt erst durch die Berichterstattung der Medien, dass sie angeblich prominent sein sollen.
Ansonsten könnten Sie wohl an der Supermarktkasse ohne Weiteres neben Einem stehen und man würde sich bestenfalls fragen: „Kennst du die nicht irgendwoher? Nein, muss ich mich geirrt haben“ und die Situation wäre erledigt.

Doch zum Glück gibt es ja die modernen Fernsehästheten, die mit größter Sorgfalt darauf achten, dass auch kein noch so kleines Skandälchen und Minimalstereignis der selbsternannten und stets gehypten „Promis“ einfach so verloren geht. Schließlich brauchen ja gerade die wundervollen „Lifestyle- und Society-Magazine“, die im Moment überall aus dem Boden schießen, spannende und authentische Storys aus dem Leben jener Avantgarde der Deppengesellschaft.

So ist es nun ungeheuer wichtig, das nach tagelangem medialen Dauerfeuer der Nachrichten- und Boulevardmagazine nebst selbsternannter Hauptschul-Society-Experten jeder in der Zielgruppe zwischen 0 und 88 weiß, dass doch tatsächlich ein Viertel der No Angels nicht nur HIV infiziert ist, sondern darüberhinaus auch noch temporär in U-Haft sitzt.
Hui, ein ganzes Viertel, das ist ja tatsächlich eine Person. Um genauer zu sein ist es, ehm, achso ja, Nadja.
Wie, die kennen sie nicht? Kennen Sie etwa nicht einmal die No Angels? Das waren doch die, die es tatsächlich schafften im selbstlosen Einsatz für Deutschland beim Grand Prix noch schlechter abzuschneiden als all ihre Vorgänger und im Dienste ihres Landes einen umjubelten und souveränen letzten Platz zu erkämpfen. Immer noch nichts? Naja auch egal, schließlich spielt es eigentlich auch überhaupt keine Rolle, welche dieser, in letzter Zeit eher mäßig erfolgreichen, Hupfdohlen irgendwas hat.

Nadja war es jedenfalls, die angeblich mit einem jungen Mann Verkehr gehabt und ihn -und das ist die nächste Neuigkeit, die mich grundsätzlich so brennend interessiert wie der berühmte Sack Reis in China- mit dem HI-Virus infiziert haben soll. Wahnsinn. Wie konnte ich ohne diese immens wichtige Information bisher überhaupt nur existieren? Und was ist eigentlich so besonders daran, dass nach dem sorglosen Knattern einer alkoholisierten HIV-Infizierten mit einem gleichfalls angeheiterten und mittelstark notgeilen Gesunden plötzlich beide diese lustige Krankheit in sich tragen?

Ein Gutes hat dieses Trauerspiel dann aber doch noch. Die AIDS-Zentralen und Beratungsstellen freuen sich über das gesteigertes Interesse und die riesige Aufmerksamkeit, schließlich ist nun auch dem letzten Hinterhofpopstar schmerzlich klar geworden, dass auch an noch so coolen Stechern, die normalerweise wortwörtlich über Allem stehen, nicht alles abprallt und mittlerweile noch nicht einmal mehr der Verkehr mit (Halb)Promis einen Schutz bietet.

Doch weiter mit dem nächsten Informationsknaller der Woche. Skylar Deleon sitzt wegen Doppelmordes an einem Millionärsehepaar in der Todeszelle des Arni-Staates Kalifornien. Wie, sie kennen Skylar Deleon nicht? Der war doch einer der legendären Power Rangers, wenngleich ich jetzt auch gestehen muss, dass ich auf die Schnelle nicht weiß welche dieser hübschen Neonfarben er hatte. Fakt ist aber, dass er es nach längerer medialer Abstinenz und einer durchaus als gescheitert zu bezeichnenden Existenz wohl offenbar auf die immerhin ca. 330.000 Euro teure Yacht des Paares abgesehen hatte, so das jenes eben kurzerhand bei der ersten Spritztour über Bord gehen musste. Kann doch mal passieren, schließlich kommen derartige Vorfälle auch bei Normalos vor, wenngleich die Summen hier ungleich geringer ausfallen und sich ansonsten auch kein Mensch dafür interessiert.

Der letzte Promistoff des Tages stammt nun wieder aus der berühmten Kategorie „ Wer schiebt wem einen Braten in die Röhre?“ Und, wen wundert’s, die Gewinnerinnen sind auch diesmal die üblichen Verdächtigen Heidi, fürs Fernsehen ess ich sogar mal bei McDonalds, Klum und Angelina, ich brauch unbedingt mehr Kinder als Madonna, Jolie.

Ich wünsche allen Lesern viel Spaß mit diesen unschätzbar wertvollen Informationen. Ich jedenfalls fühle mich mit diesem Wissen nun deutlich wohler und intellektuell endlos bereichert.

Maik

ehrliche Verwunderung

17. April, 2009 at 21:47 | In neu | 2 Comments
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Was findet man über die grandiose Statistikfunktion von WordPress nicht so alles heraus. Spitzenwerte bei den Besuchern in dieser Woche, einen tollen Trend bei den Statistikentwicklungen und nette, unerwartete Kommentare, die mich nicht gleich in der Luft zerreißen.

Doch nicht nur das bringt mich heut zum Schmunzeln. Nein, vielmehr ist mir der absolute Durchbruch gelungen. Ich habe es doch tatsächlich geschafft eine Erwähnung bei den Daniel Küblböck-Fans zu finden. Das glauben Sie nicht? Dann schauen Sie mal hier .

Stephan Raab würde jetzt sagen: „Unglaublich oder?“ Und mehr bleibt mir an dieser Stelle auch nicht. Doch, Eines noch. Danke.

Maik

Was ist nur los…

15. April, 2009 at 16:13 | In neu | Leave a Comment
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…mit dieser Welt?

Da narren ein paar Piraten nebst US-amerikanischem Kapitän im Schlauchboot tagelang die halbe US-Navy, ehe den hochmodernen und glänzend ausgebildeten Superspezis, den Navy Seals, endgültig die Befreiung des Tretboots in Seenot gelingt. Und nun hat die halbe Welt plötzlich auch noch Angst vor den angekündigten Racheakten der Piraten, die diese Schmach wohl nicht so einfach auf sich sitzen lassen wollen.

Sicher, Piraterie ist zur Gefahr geworden, nicht nur vor der Küste Somalias sondern auch in Indonesien und an anderen wichtigen Engstellen der scheinbar leicht verwundbaren globalisierten Wirtschaftswege. Doch ist es wirklich so einfach die halbe Welt zum Narren zu halten mit ein paar simplen Sturmgewehren, die in vielen afrikanischen Ländern ohnehin jedem erwachsenen Mann zustehen und ein paar Panzerfäusten, die man beispielsweise auf den Schwarzmärkten des Irak ab 10$ bekommt?

Die ganze Welt sieht hilflos zu, wie jeden Tag Tanker, Frachter und Yachten gekapert und verschleppt werden. Dann erfolgt die obligate Lösegeldforderung nebst einer Hand voll bedrohlicher Sprüche und die Regierungen dieser Welt haben die Qual der Wahl zwischen dem französischen und dem deutschen Modell – angreifen oder zahlen.

Doch das ist wohl leider allzu oft nur die halbe Wahrheit. Denn wenn sie einmal die Größenverhältnisse eines Frachters und eines attackierenden Schlauchbootes auch nur kurz vergleichen, dann werden Sie schnell feststellen, dass die Angreifer mal eben 10 oder 15m und mehr an einer Strickleiter bewältigen müssen, ehe sie überhaupt an Bord sind. Eine Zeit in der Sie selbst leicht angreif – und abwehrbar sind und dass ohne das die Kletternden in dieser Zeit selbst eine Bedrohung darstellen. Sie könnten in dieser Phase also leicht mit den an Bord vorhandenen Hochdruckfeuerlöschanlagen oder einfachsten Mitteln wie dem Kappen der Kletterseile zurückgeschlagen werden. Sicher, da sind dann immer noch die anderen Piraten im Schlauchboot, aber auch die können mit ihren raketengetriebenen Granaten meist russischer Bauart, die man auch gern als Panzerfäuste oder RPG bezeichnet, kaum mehr als ein Löchlein in die Bordwand stanzen und dies, je nach Munitionsvorrat gegebenenfalls auch nur einmal. Von den Effekten einer Kalaschnikow und den anderen Handfeuerwaffen auf den Schiffsrumpf mal ganz zu schweigen.

Sind die Piraten dann einmal an Bord ist es natürlich bedeutend schwerer und auch gefährlicher sie abzuwehren, so viel ist klar. Doch auch hier gibt es dann meist noch ein Kräfteverhältnis was meist 4:1 und besser zu Gunsten der Besatzung ausfällt. Bei strenger Aufmerksamkeit und sorgfältiger Wache kann also von dem berühmten „unmöglich“, das man so oft in den Medien hört keineswegs die Rede sein.

Das ist sie also, die existenzielle Bedrohung der Seefahrt, zumindest für die größeren Schiffe, zu denen ich natürlich auch die bereits häufiger attackierten Kreuzfahrtschiffe zähle.

Bei Tankern, die zum Teil hochexplosive Ladungen haben und deutlich tiefer im Wasser liegen, sieht die Situation dann selbstverständlich schon wieder ganz anders aus. Und auch kleinere Fischerboote oder private Yachten haben den erwähnten bloßen Größenvorteil nicht.

Hier wird aber wieder deutlich wie manche wohlhabende Leute ihre Abenteuerlust vor das eigene leibliches Wohl stellen und dann im Falle eines Angriffes auf die üppigen Zahlungen und Rettungsaktion ihrer Heimatländer hoffen. Der zweite erschreckende Fakt ist zudem wie unfähig die Marinen dieser Welt zu sein scheinen. Denn wenn es im zweiten Weltkrieg gelang mit riesigen Konvois und umfangreichen Sicherungsmaßnahmen die tödliche Bedrohung durch unsichtbare deutsche U-Boote im ganzen Atlantik zwischen dem Kap und Island quasi gegen null zu minimieren, so sollte dies doch mit modernsten Methoden auch gegen die achsogefährlichen Piraten sein, oder?

So wird, je länger ich mir das Szenario betrachte, durchaus deutlich, dass durch größeres Engagement aller Beteiligten – der Reeder und der Marinen am Horn von Afrika – die Gefahr zumindest deutlich minimiert werden könnte.

Doch wenn man immer mehr an Einsparungen und Kostenminimierungen denkt und die Schiffe zum Teil nur noch mit einer Minimalcrew betreibt, die sich dann durch Sprachbarrieren noch nicht einmal miteinander verständigen kann, so ist natürlich strenges Ausguckhalten und ein schnelles Reagieren auf eventuelle Bedrohungen nicht mehr möglich. Und vielleicht kommt es ja in Zeiten der Wirtschaftskrise und sinkender Beförderungsmengen so manchem Reeder auch nicht gerade ungünstig, dass man das ein oder andere wohl versicherte Schiff plötzlich verliert?

Viele Fragen, auf die ich im deutschen Katastrophenfernsehen mit all seinen Horrorszenarien und selbsternannten Badewannenexperten noch keine Antwort erhalten habe.

Maik

Superstars?

12. April, 2009 at 10:20 | In neu | 9 Comments
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Schon zum sechsten Mal sucht RTL nun schon den neuen deutschen „Superstar“. Und was im Jahre 2002 noch ganz harmlos mit dem Igelschnäuzchen, dem im Disco-Outfit versagenden Alexander und der grandios-ausgestiegenen Judith sowie dem zumindest mittelstark schrillen Daniel begann, ist mittlerweile zu einer echten Hysterie und zu einem Massenphänomen geworden.

Denn seitdem wird man als Beobachter dieses allsamstäglichen TV-Dramas das Gefühl nicht los, dass es hier gar nicht wirklich um gesangliche Talente geht, sondern einzig und allein die schrillsten Figuren der deutschen Fernsehlandschaft gesucht werden, die noch nicht im Container oder Knast sitzen.

Denn nicht nur das Keiner dieser Big-Brother-Einzugsverpasser auch nur den Hauch eines Superstars hätte – weder gesanglich noch optisch, was mittlerweile ja durchaus gleichwertig im Business ist- nein, es geht beim großen deutschen Kultursender RTL scheinbar nur noch darum immer tiefer im schier unendlich tiefen Gewässer der Randgruppen zu fischen.

Und wen hatten wir da in den vergangenen sieben Jahren nicht schon alles im medialen TV-Zoo bei RTL zu Gast.

Nach dem gurkenlasterknutschenden Küblböck, der aufgepumpten Juliette und Grazia, der im Kampf für der Deutschland sogar erfolglos die Bluse aufsprang, folgte in der zweiten Staffel eine weitere Kulturgranate -ehm wie hieß sie gleich noch mal – achso ja Elli. Für die, die es berechtigterweise vergessen haben, das war die mit den roten Haaren und den vielen nichtverkauften Platten.

Die dritte Staffel hatte dann zugegebenermaßen wieder ein wenig mehr Glamour mit dem gefaketen Quotenliebespärchen Vanessa und Mike Leon, die ja ach so süß waren bis, ja bis sie es schließlich mangels Resonanz und Erfolg eben auch nicht mehr waren. Und sogar einen echten Rocker gab es hier. Den Tobias, den Regener, der diesen einen Song als Single aufnahm, den Manche bösartigerweise nachwievor als eine Hommage an Niki Lauda betrachten.

Doch weiter mit Staffel Numero vier, die endlich wieder einen „Künstler“ hervorbrachte, der es vom Grade der Verrücktheit mit Daniel dem Zauberer aufnehmen konnte. Die Rede ist natürlich von Mark – hat er oder hat er nicht – Medlock bei dem das „mad“ nun wirklich mehr als nur ein Name ist. Ich bin mir ja immer noch sicher das dieser junge, zugegebenermaßen etwas hyperaktive junge Mann, nachts zum Schlafen in einem mit Dieter Bohlen tapezierten Zimmer von der Decke hängt und im Minutentakt „Isch lieb euch ihr Drecksäck“ schreit.

Die bisher letzte Staffel war dann wieder geprägt von den etwas ruhigeren Klängen. Mit dem Fady und dem Thomas wurde hier wieder einmal jene schleimtriefende und liebestolle kleine Mädchen-Sparte bedient, die nach dem Wegfall von Enrique Iglesias natürlich dringend schmalzigen Nachschub brauchte.

Und nun? Wie sieht es eigentlich aus bei DSDS VI. mit lustigen Gestalten?
Wir haben jetzt schon, auch nach dem Wegfall des pummeligen Schlagermäuschens Vanessa gestern, noch allerhand zu bieten.
Da wäre zum Einen natürlich „everybodys Arschloch“ Annemarie, die –das muss auch ich zugeben- nun wirklich nicht den sympathischsten Eindruck macht und auch trotz (oder gerade Dank) der knappen Outfits nicht zu gefallen weiß.

Für die eher seichte und angepasste Sparte haben wir dann noch die beiden Herren Daniel und –ich bin die Reinkarnation von James Blunt- Dominik, die stets auf ihrer eigenen kleinen Schleimspur gleiten und denen man wahrscheinlich beim Händeschütteln geschmeidig durch die Finger gleitet.

Und wem das alles noch nicht gefällt, der hat ja immer noch den Benny, den alten Friseurlehreabrecher, der ja endlich wieder mal ein wenig crazy Wind reinbringt in die DsdS-Bude und der mir – dank seiner „dont cha“ – Performance einige schlaflose und von Alpträumen durchzogene schlaflose Nächte bereitete.

Übrig bleibt noch Sarah. Und wissen Sie was, die Überlegung zu welcher speziellen Gruppe die nun wieder gehört überlasse ich jetzt ganz allein den Lesern. Ich bin sicher es fällt ihnen was ein.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern noch ein schönes Restoster und viel Spaß beim Durchzappen. Und nochmal ein gut gemeinter Rat zum Schluss: Erwarten Sie einfach nicht zu viel. Wir werden hier nie eine Leona Lewis oder eine moppelige aber stimmgewaltige Kelly Clarkson herausbringen, damit habe ich mich schon seit Jahren abgefunden. Und wenn man diesen Schritt erst einmal gegangen ist, ist dieses quiekende Bühnengetolle dann sogar mit ein wenig Humor zu ertragen.

Maik

Quo Vadis FCB?

10. April, 2009 at 13:09 | In neu | 3 Comments
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Wie wohl mittlerweile Jeder wissen dürfte, bin ich keineswegs ein Fan von Bayern-München. Deshalb wäre es auch gelogen, wenn ich nicht nach jedem Spiel, das der FC nicht gewinnt (oder gar verliert), ein kleines Grinsen im Gesicht hätte.
Darüberhinaus habe ich ja auch nie ein Trikot von denen und schon gar keine Bettwäsche mit kleinen Bayern-Symbolen besessen, sondern war vom Anbeginn der Zeiten ein leidgewohnter Fan von Borussia Dortmund und kann von daher schon grundsätzlich jeden Lacher gut gebrauchen. Sie mögen jetzt vielleicht denken das wäre bedeutungslos, mit was für Fanartikeln man als Kind gegängelt wurde. Das kann sein, doch wenn ich sehe was aus manch Einem geworden ist, der noch zu gymnasialen Klassenfahrten mit kuscheligem Bayernkissen erschien, bin ich schon ziemlich dankbar dafür, dass dieser Kelch so einfach an mir vorbei ging.

Doch zurück zum Sport. Im Moment sieht es nämlich Ausnahmsweise ziemlich düster aus bei den erfolgsverwöhnten Bayern. Die obligate Meisterschaft ist für den Rekordmeister zumindest weiter entfernt als sonst, in der Champions Lüge sieht es nach dem desaströsen 0:4 auch nicht so gut aus und im Pokal ist man auch schon ein Weilchen raus.
Doch woran liegt das? Am Grinse-Klinsi mit den Buddha-Männchen auf dem Dach? Am Ulli, der nun gerne aufhören würde, der aber unter 6 Milliarden Erdenbürgern keinen passender Nachfolger finden kann? An den Spielern, die vielleicht doch ein – naja wie soll man sagen – nichtvorhandenes Mannschaftsgefühl haben?

Fakt ist und bleibt aber, dass nach einer derart lustlosen und herzlosen Rumkickerei wie am Mittwoch und am letzten Samstag die Luft für den immer gut gelaunten Jürgeeen mit dem sonnigen Gemüt immer dünner wird im schönen München. Sicher, er spielt nicht selber und für einen derart lustlosen, aber diesmal wenigstens gewaltfreien Lu-Lu-Lukas oder einen wie immer bereits mit einem Höchstmaß an Aggressionen ins Spiel gehenden Mark van Bommel kann er auch nichts.
Doch Trainer sind bekanntlich die schwächsten Glieder in der Kette eines krisengebeutelten Fußballvereins. Und wenn man mal genau die Halsschlagader von Ulli Hoeneß in der letzten Zeit beobachtet, die man mittlerweile gut und gerne auch als Wasserrohr nehmen könnte, so weiß man schnell wie tief die Bayern auch trotz Schönrednerei in einer Solchen stecken.

Jetzt muss jedenfalls dringend ein Sieg her für den Jürgen, sonst vermute ich stark, dass er seinen Platz auf der Trainerbank endgültig räumen muss, Versprechungen und Garantien hin oder her. Denn schließlich zählt bei einem Verein wie den Bayern nur Eines – Erfolg.

Doch vielleicht wäre das auch gar nicht so schlecht. Denn wenn dem Ulli im Endspurt des Meisterschaftskampfes eines schönen Tages auf der Trainerbank tatsächlich mal der hochrote Kopf hochgeht, ist es sicher auch für unseren Grinse-Klinsi, den alten WM-Helden, besser, wenn er mindestens zehn Meter Abstand hat. Und bloß gut das mittlerweile wenigstens die dicken Männchen vom Dach entfernt wurden, sonst würde der stets gutgelaunte van Bommel die Dinger sicher freudig gelaunt vom Dach knallen.

Doch egal wie es mit dem FCB letztlich weitergeht, auch ich als Nicht-Fan muss sagen, dass es ohne die Bayern in der Champions-League um die Repräsentation des deutschen Fußballs nicht gut gestellt wäre. Denn so richtig erfolgreich wird wohl auch kein Anderer über kurz oder lang gegen die Top-Mannschaften von der Insel oder aus Spanien bestehen können, egal ob sie nun Wolfsburg, Berlin oder Hamburg heißen. Wie groß die Klassenunterschiede im Fußball sein können, haben wir schließlich erst am Mittwoch-Abend in diesem munteren Trainingsspielchen alle gesehen, dass –das gab auch der so vielgescholtene Torwart Rensing ehrlicherweise zu- gut und gerne auch zweistellig hätte enden können, wäre nicht die zweite Hälfte dann mindestens einen Gang langsamer und lockerer abgelaufen.

In diesem Sinne wünsche ich dem FC für das Rückspiel und für die Liga alles Gute. Doch egal wie es kommt, ich werde auch im Falle einer Niederlage das altbewährte Klinsi-Grinsen im Gesicht haben, auch wenn es dem Jürgen selbst dann vermutlich im Halse stecken bleibt.

Maik

alte Bekannte

9. April, 2009 at 15:01 | In neu | 2 Comments
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Es ist ja immer wieder schön Besucher auf einer Homepage zu haben. Und Manche sind einem da sogar noch lieber als Andere.

Mittlerweile muss ich sagen, dass mir besonders eine Fraktion von Fans besonders ans Herz gewachsen ist. Das sind Jene, die hier wunderbar mehrmals am Tag den Besucherzähler nach oben treiben, mir damit auf die verschiedensten Arten helfen und dann sogar noch automatisch gefilterte, ideenlose und von einem IQ im Coladosenniveau nur so strotzende Nachrichten hinterlassen, die ich einmal im Monat unter großem Gelächter ausmiste und fein säuberlich archiviere.

Ob das nun auch diejenigen sind, die von der Natur ohnehin benachteiligt wurden und dies mittlerweile per Fotobeweis auch dem Rest der Welt mitgeteilt haben, werden sich Einige zu Recht fragen.

Natürlich lässt sich darüber nur spekulieren und das möchte ich an dieser Stelle nun wirklich nicht. Vielleicht sind es ja auch die strahlenden Inhaber mehrerer Hotels auf den Caiman Islands, die Erfinder der Plastikschlupfnoppen, die Zuhälter der Ottendorfer Hauptstraße, die einzigen Opelkäufer im Landkreis unter 70 oder andere Spezis der Spitzenklasse, die hier freundlicherweise immer mal wieder vorbei schauen, um nichtsnutzend ihre Zeit zu verplempern, niegelesene Supersprüche auf Kompostniveau aus dem Hochleistungshirn zu quetschen und aufs Neue zu beweisen, wie unheimlich dunkel diese 12W Energiesparlampe hinter der Stirn doch vor sich hinflackert.

Egal, ich freu mich jedenfalls über jeden Besucher und über jeden Kommentar. Am liebsten natürlich über die, die beides regelmäßig tun. Danke dafür. Und weiter so.

Ach und bevor ich es endgültig vergesse: Ich wünsche allen Lesern, Freunden und denen, die es (noch) werden wollen herzlichst Frohe Ostern.

Maik

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